Richtlinien für die Verkehrsüberwachung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Richtlinien für die Verkehrsüberwachung

      Sachsen-Anhalt

      Titel der Richtlinie/Datum/
      Fundstelle
      Richtlinien für die Verkehrsüberwachung durch die Polizei: RdErl. des MI vom 2.6.1992 (MBl. LSA, S. 1035), Änderung vom 6.12.1994 (MBl. LSA, S. 25)
      Geltung für
      - Polizei
      - Straßenverkehrsbehörde?
      keine Angabe
      Auswahl der Meßstellen:
      - Kriterien
      - Begriffsbestimmungen
      - Unfallbrennpunkte (gem. örtlicher Unfalluntersuchung)
      - schutzwürdige Zonen (Schulwege, Nähe von Altenheimen)
      - Strecken, auf denen sich Unfälle ereignet haben
      - Stecken mit verkehrsbedingten Geschwindigkeitsbeschränkungen
      - innerörtl. Durchgangsstraßen ohne Rad-/Gehwege
      - Strecken in Wohngebieten mit geschwindigkeitbedingten Belästigungen
      Zeitliche Vorgaben Nein
      Entfernung zur Geschw.-Beschränkung 150 m
      Unterschreitungen hierzu In begründeten Fällen, z.B. an Gefahrenstellen, Kindergärten und 30-km/h-Zonen
      Gerätefehlertoleranzen Verkehrsradargeräte
      - bei stationärer Messung
      <100 km/h: -3 km/h
      >100 km/h: -3%
      - bei Messungen aus fahrenden Fahrzeugen/geeichter Tacho
      <100 km/h: -5 km/h
      >100 km/h: -5%
      Messung mit justiertem Tacho: -13,5 bis -15%
      Messung mit nicht-justiertem Tacho: -20%
      Funkstopp- oder Spiegelmeßverfahren
      - Meßstrecke +1%
      Geschwindigkeitstoleranzen 5 km/h
      Technische Ausbildung des Meßpersonals? - meßgerätespezifische Ausbildung
      Privates Meßpersonal? Nein, keine Angabe
      Hinweis auf
      - PTB-Einsatzrichtlinien?
      - Bedienungsanleitung?

      Ja
      Ja
      Meßprotokoll
      - zwingend vorgeschrieben?
      - Muster vorhanden?
      - Mindestanforderungen?

      Ja
      Ja
      Ja
      Anhalten
      - vorgeschrieben?
      - wozu?
      Grds. ja, aber nicht bei Gefährdung oder unzumutbarer Verkehrsbehinderung;
      Bekanntgabe des Verstoßes und aufklärendes Gespräch

      radarfalle.de/recht/richtlinien/sachsenanh.php