Gasentladungs-Lichtquellen

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    • Gasentladungs-Lichtquellen

      Gasentladungs-Lichtquellen

      Werden Scheinwerfer, die mit Glühlampen genehmigt wurden, auf Gasentladungs-Lichtquellen als Leuchtmittel umgebaut, erlischt die BE des Fahrzeugs. Bei der Durchführung einer HU oder Begutachtung ist dies als "Erheblicher Mangel" zu bewerten.
      Vermehrt werden Gasentladungs-Lichtquellen (Leuchtmittel) mit Vorschaltgeräten zum nachträglichen Einbau in Scheinwerfern, die ausschließlich mit herkömmlichen Glühlampen als Leuchtmittel genehmigt worden sind, angeboten. Die Darbietung dieser Systeme erweckt häufig den Anschein einer vorschriftenkonformen Umbaumöglichkeit. Das Kraftfahrtbundesamt weist darauf hin, dass nachträgliche Veränderungen an bauartgenehmigten Lichtquellen, dazu zählt auch der Sockel, oder nachträgliche Veränderungen an bauartgenehmigten Scheinwerfern, einschließlich der mit der Genehmigung festgelegten Lichtquelle, zum Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges führen.

      Ungeachtet dessen dürfen seit dem 01.04.2000 bei der nachträglichen Umrüstung von Kraftfahrzeugen auf Scheinwerfer mit Gasentladungslampen gem. § 50 Abs. 10 StVZO nur bauartgenehmigte Scheinwerfer mit einer automatischen Leuchtweitenreglung, einer Scheinwerferreinigungsanlage und einem System, dass das ständige Eingeschaltetsein des Abblendlichtes auch bei Fernlicht gewährleistet, Verwendung finden.

      Wird bei der Durchführung einer HU gem. § 29 StVZO oder bei einer Begutachtung gem. §§ 19/21 StVZO eine Abweichung von den Vorschriften festgestellt, so ist dies als erheblicher Mangel zu bewerten.
      Dies gilt sowohl für nicht zulässige Gasentladungs-Lichtquellen, als auch für nachträglich angebaute, nicht vorschriftenkonforme Scheinwerfer mit Gasentladungslampen.
      :tf :tf :tf :tf :tf Viele Grüße vom Jürgen :tf :tf :tf :tf :tf